Für die Sprinter und alle schwachen Bergfahrer ging es einzig um das Erreichen des Zeitlimits, für die Klassementfahrer war die Etappe vorentscheidend. Der Start war einmalig in der Tour-Geschichte - und wird es wohl auch bleiben.
Froome erreichte das Ziel auf dem 2215 Meter hohen Col du Portet 48 Sekunden hinter dem Tagesdritten Thomas. Mehr noch: Der angeschlagene langjährige Dominator der Frankreich-Rundfahrt verlor auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung an Tom Dumoulin (Sunweb). (SERVICE: Zeitplan und Etappen der Tour de France) Thomas führt vier Tage vor Tour-Ende mit 1:59 Minuten vor dem Niederländer Dumoulin. "Ich habe bet legale sportwetten anbieter deutschland alles gegeben, was ich hatte. Der schleichende Machtwechsel beim Sky-Team vollzog sich an den steilen Hängen der Pyrenäen endgültig.
Als Thomas auf den letzten Metern der 65 km kurzen Etappe sogar noch selbst attackierte, war Froome, als unumstrittener Kapitän ins Rennen gegangen, längst hechelnd zurückgefallen. Thomas wollte daraus aber keine Vorentscheidung ableiten. Chris ist ein Kämpfer, er wird es bis zum Ende probieren", sagte der Waliser, der über den Sieg in Paris auch deshalb "noch nicht nachdenken" wollte: "Ich nehme es wirklich Tag für Tag." Die härteste Prüfung vor dem Tour-Finale am Sonntag hatte Thomas allerdings bravurös gemeistert. Die Zahlen des Tages waren schwindelerregend: Nur 65 km Strecke, davon 38,3 km bergauf, verteilt auf drei anspruchsvolle Anstiege. Insgesamt mussten die Fahrer auf der kurzen Distanz 3126 Höhenmeter überwinden. Im Formel-1-Stil positionierten sich die Top-20 der Gesamtwertung in einer Startaufstellung an der Spitze, dahinter reihte sich der Rest des Feldes ein. Nachdem um 15.15 Uhr die Ampel auf Grün geschaltet hatte und das Rennen freigegeben worden war, etablierte sich im Peloton umgehend die gewohnte Formation mit der Sky-Mannschaft an der Front. Keiner der Favoriten geriet auf den ersten beiden der drei Berge in Schwierigkeiten. Hart, härter, Col du Portet: 16 km lang, im Schnitt 8,7 Prozent steil und eine einzige Qual.
Am gefürchteten Schlussanstieg, der den höchsten Punkt der Tour 2018 markierte, wurde der Kampf um Gelb eröffnet. Von den Sieganwärtern testete zunächst Froome die Form der Rivalen, als er vorübergehend mit dem Slowenen Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) davonfuhr. Vor allem Dumoulin, ohne Helfer auf sich allein gestellt und zum Handeln gezwungen, war im Finale taktisch im Nachteil.
Er war auf der vierten Etappe in einer Ausreißergruppe unterwegs, die bis zu drei Minuten Vorsprung auf das Feld hatte. Binnen kürzester Zeit waren diese drei Minuten aber weg. Seine Vermutung: Das Peloton um Pogacar bekam vom TV-Motorrad Windschatten spendiert und hatte dadurch leichtes Spiel bei der Aufholjagd. Wir haben gut zusammengearbeitet und alles in der Gruppe getan, was wir konnten", sagte er nach der Zielankunft gegenüber "CyclingProNet". Er hoffe, so der Franzose weiter, dass die Motorräder dem Feld nicht zu sehr geholfen haben.
Dies sei schon auf der zweiten und dritten Etappe der Fall gewesen. "Wenn die Organisatoren wollen, dass Pogacar gewinnt, ist es ihre Entscheidung", äußerte er den Verdacht der unerlaubten Hilfestellung. Mehrere Male hätten er und andere Fahrer darauf hingewiesen. Vervaeke schilderte gegenüber "DirectVelo", was genau das Problem daran ist. "Wir [die Ausreißer] haben 50 Sekunden in fünf Kilometern verloren. Während Quintana, der sich am Fuße des Col du Portet abgesetzt hatte, dem Sieg entgegenkletterte, neutralisierte sich die Gruppe um Thomas und Froome lange Zeit. Erst auf den Schlusskilometern fiel die Entscheidung zugunsten von Thomas.
Nach der Schinderei gönnt die Tour den Klassement-Fahrern und ihren Helfern am Donnerstag eine kurze Verschnaufpause. Etappe nach Pau werden die Sprinter ein letztes Mal vor dem Finale in Paris in den Mittelpunkt gestellt. (SERVICE: Zeitplan und Etappen der Tour de France) Bei der ersten Etappe der Tour de France hielt eine Zuschauerin am Rand der Strecke ein Pappschild mit dieser Aufschrift in die Kamera - und löste damit einen Massensturz der Radprofis aus. Im Oktober muss sie deshalb vor Gericht. Die als "Pappschild-Frau" bekannt gewordene Zuschauerin bei laufenden der Tour de France muss sich im Herbst vor Gericht verantworten. Wie die L'Équipe am Freitag berichtete, findet die Verhandlung gegen die 30-Jährige am 14. Oktober statt. Die Frau war am Mittwoch in Gewahrsam genommen und am Freitagmorgen wieder freigelassen worden. Auf der ersten Etappe der diesjährigen Tour hatte die Zuschauerin ein Pappschild auf die Straße gehalten und damit unabsichtlich einen Massensturz ausgelöst. Der deutsche Fahrer Tony Martin, der an der Spitze fuhr, konnte dem Schild nicht mehr ausweichen und prallte in voller Fahrt hinein.
Sobald die TV-Übertragung beginnt, sind die Motorräder da. In meinen Augen ändert das manchmal das Rennen." Windschatten von einem Motorrad zu bekommen, mache vor allem bei Gegenwind einen "großen Unterschied", klagte er. Bahrain Victorious-Teamchef Roman Kreuziger ging sogar noch einen Schritt weiter. Der Ex-Profi meinte: "Wir führen Dopingtests durch, um Betrüger zu finden. Aber die Motorräder zu seinem Vorteil zu nutzen, ist auch eine Form des Betrugs." Sein Fahrer Lenny Martinez sagte über die Problematik: "Wenn eine Lücke innerhalb kürzester Zeit bei Gegenwind von 57 auf 30 Sekunden schrumpft ist das etwas, das nicht passieren sollte." Chris Froome atmete tief durch, dann verneigte sich der wohl entthronte Herrscher der Tour de France vor seinem Nachfolger.
"Geraint fährt hier absolut brillant und hat Gelb völlig verdient. Ich drücke die Daumen, dass er das jetzt bis Paris durchbringt", sagte der Titelverteidiger, nachdem er beim höllischen Pyrenäen-Bergsprint die womöglich entscheidende Niederlage gegen seinen Teamkollegen Geraint Thomas kassiert hatte. Froome war mit der Hoffnung auf seinen historischen fünften Gesamtsieg angetreten. Etappe am Mittwoch, als der 33-Jährige beim Sieg des Kolumbianers Nairo Quintana schwächelte und erneut Zeit verlor, ist klar: Der Traum wird aller Voraussicht nach unerfüllt bleiben. Froome war beim brutalen und spektakulären "Bergsprint" durch die Pyrenäen der klar unterlegene Fahrer der Doppelspitze beim Team Sky. Mindestens 30 weitere Fahrer stürzten daraufhin, etwa ein Dutzend zog sich Verletzungen zu. Die Französin hatte den Unfallort zunächst verlassen. Die Polizei suchte daraufhin nach ihr, woraufhin sie sich am Mittwoch stellte. Ihr wird bet sportwetten anbieter neukundenbonus Gefährdung der öffentlichen Gesundheit sowie möglicherweise auch die Gefährdung von Menschenleben vorgeworfen. Maximal drohen der Frau zwei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 30.000 Euro. In: Legal Tribune Online, 05.07.2021 , (abgerufen am: 30.05.2026 ) Der Deutsche Tischtennisbund und Dimitrij Ovtcharov werben für den TT Cup.
Bei den Turnieren treten rund um die Uhr Amateurspieler an – im Livestream übertragen und im Angebot internationaler Wettanbieter. Von außen deutet bei dem unscheinbaren Gebäudekomplex nichts auf einen Hotspot für Amateur-Tischtennis und internationale Sportwetten hin. Drinnen starten an diesem Tag um acht Uhr morgens die ersten Turniere und enden erst in den frühen Morgenstunden. Fast ein 24-Stunden-Betrieb, der in kostenlosen Livestreams im Internet übertragen wird. Der TT Cup ist eine Turnierserie, die wohl selbst unter eingefleischten Tischtennis-Fans kaum Beachtung findet. Der Grund: Profis stehen so gut wie nie an der Platte – es sind fast immer Amateurspieler.
| Fahrer | Team | Kaderrolle | Beste Platzierung | Odds (Sieg) |
|---|---|---|---|---|
| Mathieu van der Poel | Alpecin-Deceuninck | Allrounder / Klassement | 3. (2025) | 2.50 |
| Tadej Pogačar | UAE Team Emirates | Bergspezialist / Rundfahrer | 1. (2020, 2021, 2024) | 3.00 |
| Remco Evenepoel | Soudal Quick-Step | Zeitfahrer / Rundfahrer | 2. (2025) | 4.50 |
| Jonas Vingegaard | Team Visma | Lease a Bike | Bergspezialist | 1. (2022, 2023) | 5.00 |
| Juan Ayuso | UAE Team Emirates | Jungtalent / Klassement | 5. (2024) | 15.00 |
Allein in diesem Jahr waren es bisher über 53.000 Spiele, mit Abstand die meisten fanden in Tschechien und Polen statt. Zuschauer sind in der Halle nicht erlaubt. Selbst die Teilnehmer dürfen nicht bei anderen Partien zuschauen, so steht es in den Turnierrichtlinien: eine Vorsichtsmaßnahme gegen Wettbetrug. TT Cup-Partien werden von zahlreichen internationale Sportwettseiten angeboten.
Wer den nächsten Satz oder sogar Punkt gewinnt - darauf kann live gewettet werden. Geht es bei den Amateurturnieren weniger um Sport als vielmehr darum, Inhalte für die Wettindustrie zu produzieren? Der TT Cup betont, der Fokus der Turniere liege auf der weltweiten Entwicklung des Tischtennissports.
Die Tour de France Wettquoten spiegeln die Gewinnwahrscheinlichkeit eines Fahrers wider. Je niedriger die Quote, desto höher ist die Favoritenstellung. Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat die diesjährige Tour de Romandie nicht einfach nur gewonnen, der Slowene hat die Rundfahrt nach allen Regeln der Kunst dominiert. Dabei hatte er allerdings unerlaubte Hilfe, sagen einige seiner Gegner. Im Endklassement gewann Tadej Pogacar die Tour de Romandie in diesem Jahr zwar nur mit 42 Sekunden Vorsprung auf Florian Lipowitz, vier Tagessiege bei nur fünf Etappen (den Prolog ausgenommen) lassen aber keine Zweifel daran aufkommen, wer der mit Abstand beste Fahrer der Woche war.
Einige Konkurrenten des Slowenen fanden während der Tour allerdings ein Haar in der Suppe. Sie sagen: Pogacar bekam unter anderem auf der vierten Etappe illegale Hilfe - und zwar von den Veranstaltern. Diesen Vorwurf erhoben sowohl Louis Vervaeke und Valentin Paret-Peintre vom Team Soudal Quick-Step als auch Teamchef Roman Kreuziger (Bahrain Victorious). Ein Dorn im Augen waren ihnen die TV-Motorräder, die Pogacar regelmäßig in die Karten spielten. Am vehementesten darüber beschwerte sich Paret-Peintre. Seit Anfang 2024 prangt das Logo des TT Cup auf den Trikots der deutschen Tischtennis-Nationalmannschaft. Den Kontakt zwischen dem Deutschen Tischtennisbund (DTTB) und dem TT Cup hat Nationalspieler Dimtrij Ovtcharov vermittelt - der sechsfache Olympiamedaillengewinner ist bereits seit 2021 Markenbotschafter der Turnierserie. Mehrere schriftliche Anfragen ließ Ovtcharov unbeantwortet und lehnte ein Interview ab. Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov ist seit 2021 Markenbotschafter des TT Cup. Eine fragwürdige Partnerschaft, denn in Deutschland sind Wetten auf Amateursport verboten - auch auf den TT Cup. Das gesetzliche Verbot soll den Amateursport vor Manipulation schützen.